ONE4 IT - News

Aktuelle Meldungen und Informationen

EU-Datengrenze: Microsoft führt EU-Datengrenze ein

Mit der EU Data Boundary — also einer EU-Datengrenze — verspricht der Weltkonzern Microsoft seinen Kunden eine noch bessere Cloud. Besser im Sinne von: sicherer und vertrauenswürdiger.

Wir werden nun aufdecken, was hinter der EU-Datengrenze steckt und welche Vorteile ihre Einführung bietet.

EU-Datengrenze — die europäische Datengrenze

Mit der EU Data Boundary will der Hersteller Microsoft seinem Versprechen gerecht werden, Unternehmenskunden vertrauenswürdige Cloud-Dienste zu bieten. Der Grund für diese Entscheidung ist, dass Kunden die Leistungsfähigkeit ihrer Public Cloud voll ausschöpfen und gleichzeitig sicher sein können, dass die europäischen Souveränitätsanforderungen und Werte in Bezug auf Datensicherheit erfüllt werden.

Darüber hinaus sollte die EU-Datengrenze auch dazu beitragen, die Effizienz der Microsoft Cloud zu steigern. Und — es ist wohl kein Geheimnis — auch Unternehmen für den Umstieg auf die Cloud zu gewinnen, die der Anbindung des Konzerns an seinen Hauptsitz in den USA bislang skeptisch gegenüberstanden. Der Startschuss für die schrittweise Einführung der EU-Datengrenze ist der 1. Januar 2023.

Virtuelle Arbeitsplätze in der Cloud gewinnen weiter an Bedeutung. Thema ist die EU Data Boundary von Microsoft. Bild: Microsoft

Virtuelle Arbeitsplätze in der Cloud werden immer wichtiger. Bild: Microsoft

Europäische Cloud-Prinzipien

Der Weltkonzern sieht sich in der Pflicht, viel zur Digitalisierung von Unternehmen beizutragen und das eigene Geschäft innerhalb der EU an den geltenden Standards auszurichten. Es ist nichts Neues, dass es große Unterschiede zwischen Ländern wie den USA und der EU gibt, wenn es um Datensicherheit und Datenschutz geht, obwohl die Cloud-Dienste von Microsoft bereits die Anforderungen der EU erfüllen oder sogar übertreffen.

Dennoch möchte der Hersteller noch einen Schritt weiter gehen. Aus diesem Grund hat Microsoft selbst fünf eigene europäische Cloud-Prinzipien festgelegt, die für alle Online-Dienste der Cloud-Suite gelten, darunter Microsoft 365, Dynamics 365, Azure und Power Platform.

Im gleichen Atemzug veröffentlichte der Anbieter auch interessante Zahlen zu früheren Investitionen in Cloud Computing. Cloud-Dienste von Microsoft sind in fast allen Ländern der Welt verfügbar, allein in Europa gibt es bisher 17 Rechenzentren — Tendenz steigend. Allein in diesen Bereich wurden in den letzten zwei Jahren mehr als 12 Milliarden US-Dollar investiert. Microsoft gilt damit als einer der größten Investoren für ein digitales Europa.

Schrittweise Einführung der EU-Datengrenze

Microsoft hat nun angekündigt, dass die schrittweise Einführung der europäischen Datengrenze am 1. Januar 2023 beginnen wird, damit es möglich ist, Daten für Microsoft 365, Power Platform, Azure und Dynamics 365 innerhalb der EU-Datengrenze zu speichern und zu verarbeiten. Aufbauend auf den Lösungen für den Datenspeicher sollte dies auch den Datenfluss aus Europa erheblich reduzieren.

Im weiteren Verlauf des Prozesses werden auch die personenbezogenen Daten hinzugefügt. Microsoft erweitert dann das Datenlimit auf die Speicherung und Verarbeitung aller Daten, die persönliche Informationen enthalten. Dies können beispielsweise Datensätze sein, die aufgrund von Supportanfragen usw. erstellt wurden.

Microsoft fasst zusammen: „Die EU-Datengrenze wird Kunden aus der EU und der EFTA noch mehr Möglichkeiten bieten, ihre Daten in ihrer Region zu verarbeiten und zu speichern“. Darüber hinaus wird der Anbieter mit der EU-Datengrenze den Datenfluss auf einer entsprechend neuen Website dokumentieren. Die damit verbundene Erhöhung der Transparenz soll die Kunden noch stärker einbeziehen.

Zu sehen ist ein Gebäude mit dem Schriftzug Microsoft. Microsoft kämpft mit Exchange-Sicherheitslücken. Bild: Pexels/Sal De Lellis Office 2013 Support-Ende

Microsoft wird ab dem 1. Januar 2023 die EU-Datengrenze einführen. Bild: Pexels/Sal De Lellis

EU-Datengrenze — höhere Datensicherheit, mehr Flexibilität

Mit der europäischen Datengrenze möchte Microsoft branchenweite Standards für den Datenspeicher setzen und ein neues Maß an Transparenz vorleben. Künftig sollten öffentliche Einrichtungen und Unternehmenskunden über alle flexiblen Optionen verfügen, um hochskalierbare Lösungen zu nutzen und dabei nicht nur die gesetzlichen Anforderungen, sondern auch branchenspezifische Standards zu erfüllen. In Zeiten immer größerer Dynamik der Digitalisierung und des globalen Wettbewerbs kann dies ein entscheidender Fortschritt sein.

Auf der entsprechenden Roadmap, die Microsoft im hauseigenen Trust Center zur Verfügung stellt, können Unternehmenskunden und ihre IT-Dienstleister die notwendigen Erkenntnisse für ihre eigene Planung gewinnen. Microsoft stellt auch viele andere Materialien und Informationen zur Verfügung.

Migration in die Cloud — IT-Partner für Unternehmen

Waren Sie bisher eher ein Cloud-Skeptiker? Dann können wir Ihnen nur empfehlen, sich von unseren IT-Experten beraten zu lassen, um ausführliche Ratschläge zu diesem Thema zu erhalten. Denn auch unabhängig von der EU-Datengrenze ist die Cloud eine sichere und vor allem innovative Lösung zur Digitalisierung von Geschäftsprozessen am Puls der Zeit. Erfahren Sie von unseren IT-Beratern mehr über die zahlreichen Möglichkeiten und Möglichkeiten, Arbeitsprozesse zu modernisieren und von der neuesten Technologie zu profitieren.

Natürlich unterstützen wir Sie auch gerne bei der Einführung der Cloud und der laufenden Wartung aller angeschlossenen Dienste. Nehmen Sie gerne direkt Kontakt mit uns auf und lassen Sie sich unverbindlich beraten.


Weitere Links:
Microsoft

Lesen Sie den Originalartikel auf IT-SERVICE.network